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Samuel G. Bayne


Samuel Gamble Bayne (1844 - 1924), der vielleicht bemerkenswerteste Mann, der je in Ramelton geboren wurde.
Samuel Gamble Bayne


Der Sohn eines reichen presbyterianischen Kaufmannes (nach dem die Bayne's Lane benannt wurde) hat im Alter seine Memoiren 'Derricks of Destiny' geschrieben, in denen er auch sehr ausführlich seine Kindheit beschreibt.

Seine Familie lebte in einem Haus an 'The Mall' gleich neben der Brücke und neben den farbenfreudigen Schilderungen über das Leben in der Mittel-Viktorianischen Zeit hier, erwähnte er auch eine sehr mysteriöse Geschichte.

Sam behauptete, daß ein wertvolles Rasiermesser aus dem Familienbesitz, von keinem Geringeren als Bonnie Prince Charlie (Charles Edward Stuart 1720-88) zurückgelassen wurde, der nach seiner Flucht aus Schottland und der Niederlage in der Schlacht von Culloden 1746 in diesem Haus Zuflucht suchte. Keiner kann diese Story beweisen, denn eigentlich wurde immer berichtet, daß er, verkleidet als Freundin einer Lady, direkt nach Frankreich floh.

Trotzdem, wenn man bedenkt, daß Ramelton ein wichtiger Hafen an der Handelsroute zwischen der Irish Sea und der Nordküste war, könnte es schon möglich sein. Es ist auf jeden Fall eine romantische Idee.

Als Sam 25 war, promovierte er an der Queen's Universität Belfast und beschloss nach Amerika zu reisen.
Es ist keine Ubertreibung zu behaupten, daß er es nach langer und fleißiger Arbeit zum Milliardär gebracht hat.
Sein Vermögen machte er mit Gold in Kalifornien, Ol in Texas und Bankgeschäften. Er war Gründer der Seaboard National Bank, die dann schließlich in die Chase Manhattan Bank überging (heute JP Morgan Chase).

Samuel Gamble Bayne starb 1924 und gilt mit als Beweis für den großen Einfluss der Iren beim Aufbau der USA.

PS. 'Derricks of Destiny' ist immer noch im Internet erhältlich (auf englisch)

 

 

 

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